Die Autonome Region Kurdistan, (Heremê Kurdistanê) wurde 1970 nach einem Vertrag zwischen Saddam Hussein, als Vertreter der Regierung des Iraks und den Führern der kurdischen Parteien unter Molla Mustafa Barzani eingerichtet.
Reale Autonomie erlangte die Region erst nach dem zweiten Golfkrieg 1991 und der Einrichtung der nördlichen Flugverbotszone. Damit war Kurdistan weitgehend dem Einfluss des Regimes von Saddam Hussein entzogen.
Nach den Wahlen zum Regionalparlament vom 19. Mai 1992 kam es zu Rivalitäten zwischen den gleich starken Parteien KDP (Kurdischen Demokratischen Partei) und PUK (Patriotischen Union Kurdistans), die 1994 in einem bewaffneten Konflikt mündeten. Dieser endete mit einer Vereinbarung 1996.
Die wirtschaftliche Basis Kurdistans können die auf 45 Milliarden Barrel geschätzten Ölvorkommen bilden. Neben den Quellen in Kirkuk wurden weitere bei Sulaimaniyya/Silêmanî entdeckt.
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| Kurdische Siedlungsgebiete im Irak (blau) |
| Grafik: Wikipedia / GPL |
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Kurdistan Regional Government of Iraq (KRG)
Sonntag, 01. März 2009 22:11:00
Update: Mittwoch, 04. März 2009 17:53:00